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Scheidungskinder rauchen mehr

Francesconi, M and Jenkins, SP and Schimeta, Q and Siedler, T (2010) 'Scheidungskinder rauchen mehr.' Wochenbericht, 77 (34). 2 - 7. ISSN 0012-1304

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Abstract

Die massiven Gesundheitssch�den, die Rauchen verursacht, sind allseits bekannt. Die Gr�nde, warum Menschen zu Rauchern werden, sind hingegen nicht so offenkundig. Der vorliegende Bericht untersucht den Zusammenhang von Familienform und Rauchverhalten von jungen Menschen in Deutschland auf Basis der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Eines der zentralen Ergebnisse: Jugendliche und junge Erwachsene aus Alleinerzieher-Haushalten haben ein deutlich h�heres Risiko, Raucher zu werden sowie fr�her mit dem Rauchen anzufangen als solche aus sogenannten traditionellen Familien. Auch die Intensit�t des Tabakkonsums h�ngt von der Familienform ab - Personen, die in Alleinerzieher-Haushalten aufwachsen, rauchen im Durchschnitt mehr Zigaretten pro Tag. Besonders wichtig ist dabei, wie die Alleinerziehung zustande kam und in welchem Alter sie einsetzte: Eine Scheidung der Eltern erh�ht das Risiko zu rauchen am st�rksten, wohingegen das Aufwachsen mit einer alleinerziehenden Mutter oder der Tod des Vaters w�hrend der Kindheit keine statistisch signifikante Rolle spielen.

Item Type: Article
Uncontrolled Keywords: Smoking; Lone parent; Childhood family structure; Divorce
Subjects: H Social Sciences > HB Economic Theory
Divisions: Faculty of Social Sciences > Economics, Department of
Faculty of Social Sciences > Institute for Social and Economic Research
Depositing User: Jim Jamieson
Date Deposited: 27 Jun 2012 10:35
Last Modified: 17 Aug 2017 18:12
URI: http://repository.essex.ac.uk/id/eprint/2546

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