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Einfluss der Familienform auf den Schulerfolg von Kindern nicht nachweisbar

Francesconi, M and Jenkins, SP and Siedler, T and Wagner, GG (2006) 'Einfluss der Familienform auf den Schulerfolg von Kindern nicht nachweisbar.' Wochenbericht, 73 (13). 165 - 169. ISSN 0012-1304

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Abstract

Die Bedeutung von nicht traditionellen Familienformen, d. h. von Familien, in denen nicht beide leibliche Eltern ihre Kinder gemeinsam gro�ziehen, wird immer wieder kontrovers diskutiert. In der �ffentlichkeit wird h�u. g vermutet, dass Kindern Nachteile erwachsen, wenn sie nicht in traditionellen Elternh�usern aufwachsen. Gegenw�rtig ist sogar in der Diskussion, dass Kinder Alleinerziehender und in Patchworkfamilien nicht gen�gend soziales Verhalten lernen w�rden und deshalb der gesellschaftliche Zusammenhalt insgesamt gef�hrdet sei. Zur Objektivierung der Debatte werden in diesem Bericht Befunde zum Zusammenhang zwischen Familientyp und dem fr�hen Lebensweg von Kindern und Jugendlichen vorgelegt. Die Ergebnisse wurden im Rahmen eines vom DIW Berlin zusammen mit dem Institute for Social and Economic Research (ISER) der University of Essex durchgef�hrten Forschungsprojektes erarbeitet, das von der Deutsch-Britischen Stiftung f�r das Studium der Industriegesellschaft finanziert wurde. Auf Basis der Daten des vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobenen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) kann f�r Kinder, die in Deutschland von 1966 bis 1986 geboren wurden, methodisch zuverl�ssig gezeigt werden, dass es keinen statistisch eindeutig nachweisbaren Einfluss des Familientyps auf die Wahrscheinlichkeit gibt, das Abitur oder einen h�heren Bildungsabschluss zu erlangen. Auch l�sst sich statistisch kein konsistenter Einfluss auf das Arbeitslosigkeitsrisiko in der Jugend nachweisen. Die f�r das lebenslange Gesundheitsrisiko bedeutsame Frage, ob Jugendliche rauchen, l�sst sich allerdings empirisch beantworten: Jugendliche und junge Erwachsene, die in nicht traditionellen Elternh�usern aufgewachsen sind, haben eine - je nach Untersuchungsgruppe - etwa 10 bis 20 % h�here Wahrscheinlichkeit zu rauchen. Die genaueren Ursachen hierf�r ...

Item Type: Article
Subjects: H Social Sciences > HB Economic Theory
Divisions: Faculty of Social Sciences > Economics, Department of
Faculty of Social Sciences > Institute for Social and Economic Research
Depositing User: Jim Jamieson
Date Deposited: 27 Jun 2012 10:30
Last Modified: 17 Aug 2017 18:12
URI: http://repository.essex.ac.uk/id/eprint/2554

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